1 (alt: ?) – abgerissen
„Rums“
1909 (?): Franke, Otto,
Glaser; Franke, Toska, geb. Walther.
1936: Walther, Ernst, Landwirt (bis 1941); Böttcher, Heinrich; Franke,
Karl, Bäckermeister, dann Fuhrunternehmer (evtl. Vater und Sohn? – bis 1975);
Franke, Paula.
1949: Franke, Toska, Hausfrau; Metz, Paul, Laborant.
DDR-Zeit: Franke, Ernst („Rum-Ernst“),
Ein-Mann-Fuhrunternehmer
(fuhr einen kleinen, grauer OPEL-LKW), betrieb teilweise einen TAXI-Betrieb.
Die Schwester
von „Rum-Ernst“ war die „Rums-Grete“, Bedienung beim „Böttcher“ (Centralcafé,
davor Stadtcafé, vorm. Emil Bock). Sein Bruder war „Karli“ (Arztfahrer,
zeitweise Traktorist, Hausschlachter).
2 (alt: 23) –
unsicher, evtl. zu Nr. 1
„Manguller“
1921: Franke, Otto,
Glaser; Walther, Ernst, Landwirt
(bis 1933).
1925: Machold, Otto, Arbeiter, später: Kassenbote (bis 1949); Machold,
Bertha, geb. Haucke.
1931: Machold, Hildebert (bis 1949, Arbeiter; Machold, Max, Arbeiter.
1933: Franke, Ernst, Glaser; Franke, Herta, Glasarbeiterin; Franke,
Toska, Fensterglaserei.
Rudolstädter Straße 1 (oben)
und 3 (unten) vor dem Abriss
? (alt: 24) – nicht
zuzuordnen, evtl. zu Nr.1 und/oder 2
1921: Schneider,
Wilhelm, Kreiser (Feldhüter) a. D.
1933: Ehrhardt, Arno, Invalide; Machold, Hildebert, Rentner (evtl.
Druckfehler – siehe Haus-Nr. 1).
Hier endet die einst
selbständige Gemeinde Mittelweißbach. Der Ort war der ärmste im Fürstentum
Schwarzburg – Rudolstadt.
3 (alt: 25) – abgerissen
1921: Gitter,
Albert, Thermometermacher, Polierer (bis 1949).
1933: Gitter, Kurt, Thermometermacher; Gitter, Nanny, Glasarbeiterin.
1936: Gitter, Max, Reisender.
1949: Gitter, Karl, Glasbläser; Götze, Otto, chem. Arbeiter.
4 (alt: 26)
1909 (?): Götze, Otto,
Maurer (bis 1941); Götze, Anna, geb. Malter.
1921: Wilhelm, Richard, Handelsmann.
1933: Götze, Elise, Glasarbeiterin; Götze, Emmy, Glasarbeiterin.
1949: Gatterfeld, Paul, Glasbläser.
später: Flaschenbierhandlung.
Scherf’s Hilde wird abgerissen.
5 (alt: 27) – abgerissen
1981
1921: Scherf,
Reinhold, Landwirt (bis 1941); Scherf, Paul, Geschirrführer (bis 1949); Scherf,
Frieda, geb. Ulrich.
1931: Schäftlein, Paul, Geschirrführer.
1933: Scherf, Paul, Kutscher (bis 1949); Scherf, Reinhold, Landwirt (bis
1941).
zuletzt: Scherf, Hilde.
Exkurs: Der Oberweißbacher Name Scherf (Scherff)
Der Familienname
Scherf (in unterschiedlichen Schreibweisen) ist einer der ältesten in
Oberweißbach – nachweisbar seit 1533.
1641: Hanß Schärpf,
Müller in der Schnepfen(mühle, damals zu Oberweißbach gehörig),
1644: Jacob Scherff, Waldhirte,
1647: Hans Scherff, Schmied,
1656: Hanß Scherff, Schnepfenmüller,
1660: Martin Scherff (†), Müller in der Schnepfenmühle,
1691: Jacob Scherff, Müller in der Schnepfenmühle,
1693: Günther Scherff, Waldhirte,
1694: Jacob Scherff, Müller in der Schnepfenmühle,
1695: Matthes Scherff zu der Schnepfenmühle,
1701: Matthes Schärff, Müller in der Schnepfenmühle,
1701: Hanß Wolff Schärff, Müller,
1706: Jacob Schärff, alter blinder Waldhirte †;
1707: Günther Scherff, Witwer und Waldhirte,
1711: Hanß Wolff Schärff, Schnepfenmüller,
1712: Günther Schärff, Waldhirte †,
1716: Matthes Schärff, Müller †,
1722: Hans Georg Schärff,
1729: Hanß Scherff, Olitätenhändler †,
1745: Hans Georg Scherff, Müller in der Schnepfenmühle,
1750: Friedrich Nicol Scherff, Schnepfenmüller,
1757: Friedrich Scherff, Schnepfenmüller,
1826: Johann Christian August Scherf, Porzellanmaler in Mittelweißbach.
6 (alt: 28)
„Bodens Hans“
1913 (?): Neupert, Alfred,
Thermometermacher (bis 1949); Neupert, Gertrud.
DDR-Zeit: Neupert, Hanns, Musiklehrer.
7 (alt: 29)
Gasthaus „Zum
Fröbelturm“
Heute mal wieder
zur Herta! Ja, wie lange ist’s her. Aber da gibt es ja noch eine Vorgeschichte:
Langjähriger
Gastwirt in Wilhelm’s Gasthof „Zum Fröbelturm“ war Hugo Franke nebst Ehefrau
Marie Helene – und zwar von mindestens 1905 bis 1949. Jedenfalls taucht der
Name in den Unterlagen dieser Jahre mit schöner Regelmäßigkeit auf. „Nebenbei“
war Franke auch noch Fleischermeister. Die Fleischerei war wohl im Anbau
rechts.
Gerd Eberhardt
erinnert sich: „In der Mitte der Gastraum und links der Verkaufsladen der
Fleischerei. So ist es mir von Erzählungen in Erinnerung. Später war dann in
dem Fleischerraum Hertas Küche.“
Im Hause wohnte (und war evtl. der Besitzer) ein Kanzleiangestellter namens Ernst Wilhelm, ebenfalls bis mindestens 1949, daher vermutlich der Name „Wilhelms Gasthof“. Erwähnt wird außerdem ein Karl Jargarzewski – ein Umsiedler.
Rudolstädter Straße 7
Wilhelm’s Gasthof „Zum Fröbelturm“
Er hatte
(mindestens) zwei Töchter, die auf einem Foto zu sehen sind. Die Familie kam
aus Willenberg in Ostpreußen.
Und wann kam die
Herta?
Ich weiß es
nicht, denn da war ich entweder noch Quark im Schaufenster oder zu klein fürs
kühle Blonde (auf dem oberen Fröbelturm hab ich mit 3 oder 4 Jahren mal
Apfelsaft mit Vaters Goldbrand verwechselt, aber daran kann ich mich auch nicht
erinnern – hab schön geschlafen danach …).
Jedenfalls muss
es schön gewesen sein bei der Herta – meist Samstag abends (da konnten wir
Kinder dann aufbleiben und Fernsehen, solange wir wollten, na ja, fast solange)
…
Schwabens Frieda
soll da eine flotte Sohle hingelegt haben – auf dem Tisch, so „ganz ohne“ …
erzählt man. Und Anita Götze ergänzt: „Frieda war kein Kostverächter, aber sie
konnte auch arbeiten wie ein Mann!“
In den 1960er
Jahren war es immer recht schwierig, die Herta in ihrem Lokal zu entdecken – zu
viel Nebel! Genau so schwierig war es dann, den großen, mit Pilsner
Urquell-Flaschen gefüllten Korb nach Hause zu wuchten. Na ja, und wenn Herta
nachts wie ein Engelchen schlief, wurde sie manchmal geweckt. Dann erschien ihr
langes weißes Haar gleich Spinnweben-Gespenstern am Fenster – und der Schlüssel
kam geflogen: „Nehmt euch was, ich komme gleich!“
1905 (?): Franke, Hugo,
Gastwirt, Fleischermeister (bis 1949); Franke, Helene, geb. Walther.
1908: Franke, Ferdinand Otto.
1910: Wilhelms Gasthaus (u. Fleischerei) „Zum Fröbelturm“.
1921: Franke, Oskar Günther Fritz; Wilhelm, Ernst, Kanzlist (bis 1949).
1949: Jargarzewski, Karl, Invalid (wurde über 100 Jahre alt).
DDR-Zeit: Herta Luther, Gastwirtin (Inh. Arno Luther).
8 (alt: 30)
1921: Breternitz,
Ida, Perlenmacherin.
1927: Breternitz, Arno, Glasbläser (bis 1949);
Sperschneider (?).
1931: Bauer, Alfred, Straßenarbeiter; Breternitz, Hugo, Glasbläser (bis
1933).
1934: Schwabe, Fritz, Glasbläser (bis 1941); Schwabe, Hertha, geb.
Pastel.
1941: Götze, Fritz, Glasbläser.
1975: Ehle, Fritz.
9 (alt: 31)
1921: Schinzel,
Oskar, Packer (bis 1941).
1931: Bätz, Albrecht, Bahnarbeiter.
1936: Graf, Alfred, Maurer (bis 1941).
1949: Gatterfeld, Lydia, Glasarbeiterin.
später: Leyeisen, Fritz (Schreibweise unsicher), Chef d.
Straßenmeisterei Neuhaus.
10 (alt: 32)
1921: Anders, Hugo,
Thermometermacher (bis 1956).
1930: Anders, Fritz, Thermometermacher (bis 1949); Anders, Hilda Ella.
1933: Walther, Rudolf, Glasbläser.
1975: Schneider, Fritz.
11 (alt: 32a)
oben, letztes Haus vor der langen Mauer
„Türmchenhaus“
„bei
Uhrmachers“.
„Bei Uhrmachers“
– dahinter verbirgt sich der Uhrmacher German Ginter (1841 – 1884), dessen
Sohn Oskar Ewald (ebenfalls Uhrmacher) bis 1941 in den Adressbüchern auftaucht.
German Ginter war verheiratet mit Caroline Ernestine Lina, geb. Arnoldt aus
Deesbach. Außer Oskar hatten German und Caroline noch drei weitere Kinder,
darunter Pauline Elisabeth (02.10.1881 – 02.10.1940).
Pauline wurde am
2. Oktober 1940, ihrem 59. Geburtstag, in Sonnenstein (Pirna) im Rahmen der „Aktion
T4“ ermordet. Pauline war behindert. Sonnenstein war offiziell ein Sanatorium –
allerdings eines, in dem Menschen für immer verschwanden. In Wirklichkeit war Sonnenstein
ein „Vorläufer“ des Vernichtungslagers Auschwitz. Heute befindet sich in
Sonnenstein eine Gedenkstätte.
1921: Ginter, Oskar,
Fabrikant (bis 1941).
1923: Walther, Rudolf, Fabrikant, Glasbläser (bis 1949); Walther, Anna, geb.
Ginter.
1933: Ginter, Oskar, Glasbläser.
1936: Ginter, Oskar, Glasbläser; Walther, Rudolf, Glasbläser (bis 1949).
1949: Walther, Georg, Steuerinspektor.
15 (?)
1921: Biehl, Gustav,
Schieferbrecher.
16 (alt: 33)
1921: Biehl, Alfred,
Schieferbrecher.
1925: Siegmund, Hilmar, Glasarbeiter (bis 1936); Siegmund, Helene.
1928: Hofmann, Alfred (vermisst 1945); Hoffmann, Martha.
1933: Eilhauer, Wilhelm, Maurer (bis 1941); Schwadten, Lina, Witwe.
1941: Lux, Erich, Prokurist a. D.
17 (alt: 34)
Die Häuser
Rudolstädter Straße 17 und 18 waren vormals ein Gebäude. Die Zuordnung der
Bewohner ist daher unsicher. Haus Nr. 17 ist lt. Unterlagen am 6. August 1911
abgebrannt.
1911: Walther,
Hilmar, Handelsmann (bis 1933); Walther, Robert, Thermometermacher.
1911: am 06.08.1911 abgebrannt.
1921: Heunemann, Paul, Graveur (bis 1931).
1931: Girbhardt, Ernst, Postschaffner; Walther, Frieda, Landwirtin.
1933: Bauer, Otto, Glasbläser; Engel, Albin, Postschaffner; Henkel,
Karl, Glasbläser; Walther, Elise, Glasarbeiterin; Walther, Hedwig,
Glasarbeiterin; Walther, Helene, Wirtschafterin (bis 1949); Walther, Otto,
Maurer.
1934: Walther, Erich, Glasbläser (bis 1949); Walther, Charlotte.
Exkurs: Der Oberweißbacher Name Girbarth
In diesem Haus (Nr. 17/18) taucht erstmalig in unserer Liste der Familienname Girbarth auf. Dieser uralte
Name (in unterschiedlichen Schreibweisen Görbert, Girberth u.ä.) ist seit
mindestens 1640 in Oberweißbach und Deesbach nachweisbar:
1640: Hanß Christoph,
Johann Görbert, Schulmeister,
1643: Antonius Wolffgang, Johann Girberts Ludim(oderator = Schulmeister)
Sohn,
1665: Hans Christoph Görberth, Herrn Görberths Lud(imoderators) –
Schulmeisters – fil. (Filius = Sohn),
1668: Martha, Herrn Johann Görberths, Lud. moteratorius filia (Tochter).
1668: Barbara Görbertin, Herrn Johann Görberts, Schulmeisters alhier
filia,
1676: Görbert, Cordula, Tochter des Schulmeisters Girbert, 1683:
stirbt der langjährige Oberweißbacher Schulmeister Johann Girberth („Görbert“)
im Alter von 75 Jahren. Ihm folgt Johann Schneider im Amt, dessen Sohn Hans
Gregor später eine Tochter des Gehrener Organisten Michael Bach heiratet.
1693: stirbt Johann Christoph Girbert, von Beruf Schneider. Es folgend
ganze Generationen Girbert, die alle als Schneider tätig waren.
1694: Johann Christoph Girbert: Er wird in historischen Verzeichnissen
als Magister erwähnt.
1697: Hanß Christoph Girbert, Schneider alhier,
1702: Anna Dorothea, Meister Anthon Girberts filia, Paten:
Meister Hanß Gregor Schneiders, Schreiners alhier Weib, Anna Dorothea (geb.
Bach). Aus mehreren Eintragungen im Kirchenbuch ergibt sich, dass die Familien
Girbert (Oberweißbach), Schneider (Mittelweißbach) und Bach wohl über
Jahrzehnte hinweg familiär und freundschaftlich verbunden waren. Ihr
gemeinsames Interesse war die Musik. Die Schneiders waren Schreiner, die wohl
nicht nur einfach Möbel, sondern wahrscheinlich Instrumente (evtl. hölzerne
Orgelpfeifen?) gefertigt haben. Sie waren mit allen drei berühmten Familien
Bach (Arnstadt, Eisenach, Gehren) und wahrscheinlich – über die Pfarrer Martin
von Rein und Georg Haucke – auch mit dem Orgelbauer Conrad Weißhaupt aus
Seebergen verbunden.
1708: Johann Wolfgang Girbert,
1713: Georg Girberth, Schneider †.
1729: Hans Christoph Girbert, Schneider.
1731: Georg Girbarth, Schneider in Oberweißbach,
1731: Hans Wolf Girbarth, Schneider in Oberweißbach,
1736: Hans Wolf Girbarth, Schneider;
1744: Meister Hans Christian Girbart, „Schneider und Musicant, der
sonderlich unsere Kirchen-Musik wohl befördert“ †.
1786: Johann Heinrich Girbert, Schneider.
1815: Johann Martin Girbardt, Schneider.
1825: Georg Nicol Girbardt, Schneidermeister in Oberweißbach,
1844: Am 8. Januar
wird Friedrich Wilhelm Hilmar Girbarth in Oberweißbach geboren.
1875: erscheint dieser als „Junggesell Hilmar Girbardt in Leipzig“ als
Pate im Kirchenbuch. Hilmar Girbardt war später ein wohlhabender Kaufmann in
Leipzig. 1888 ließ er die „Villa Girbardt“ im Leipziger Musikviertel erbauen.
Die Villa befand sich in der Karl-Tauchnitz-Straße 17 und wurde im Zweiten
Weltkrieg zerstört.
Interessant: Nur zwei Häuser
(Villen) weiter befand sich die „Villa Wölker“, deren Besitzer ebenfalls aus
Oberweißbach stammte. Auch diese Villa wurde im 2. Weltkrieg komplett zerstört
(siehe Sonneberger Straße 4).
18 (alt: 34)
„Härnch“
(Hering)
(?): Walther, Robert;
Walther, Frieda.
1930: Fischer, Fritz, Glasbläser (bis 1941); Fischer, Toni.
1932: Henkel, Karl, Glasbläser (bis 1949); Henkel, Else.
1933: Walther, Frieda, Witwe (bis 1949); Walther, Elise, Glasarbeiterin.
1949: Pilarsch, Marie, Hausfrau.
19 (alt: 35)
„Schott’s
Erich“.
1911 (?): Neupert,
Alfred, Lagerhalter, Buchhalter, Sparkassen-Angestellter (bis 1949); Neupert,
Rosa.
1921: Götze, Albinus, Thermometermacher (bis 1933).
1949: Brischke, Traugott, Holzarbeiter.
1975: Neupert.
20 (alt. 35a)
1906 (?): Franke, Alfred,
Thermometermacher (bis 1949); Franke, Martha.
1933: Franke, Paul, Thermometermacher.
1936: Franke, Frieda, Glasarbeiterin.
1949: Danz, Anna.
Rudolstädter Straße 23 > 20, rechts: 120
21 (alt: 36)
1906 (?): Goldfuß, Hugo Thermometermacher
(bis 1941); Goldfuß, Lina.
1936: Franke, Karoline, Witwe.
1941: Ehle, Fritz, Glasbläser; Franke, Karoline, Witwe.
1949: Halpaus, Hedwig, Hausfrau; Wilhelm, Ernst, Glasbläser.
22 (alt: 37)
1913 (?): Kemter, Hugo,
Tischler (bis 1941); Kemter, Anna (bis 1949).
1921: Appelfeller, Gustav, Schuhmacher (bis 1931); Jäger, Hermann,
Fabrikarbeiter; Witzmann, Sizzo, Handarbeiter.
1931: Appelfeller, Gustav, Invalide; Ehrhardt, Paul, Polierer; Jäger,
Hermann, Fabrikarbeiter; Witzmann, Sizzo, Handarbeiter (bis 1933).
1933: Appelfeller, Arno, Kutscher; Ehrhardt, Paul, Polierer; Gräf, Paul,
Maurer; Gitter, Carl Alfred Werner; Gitter, Ida.
1934: Henkel, Hermann, Zimmermann, Schuhmacher (bis 1949); Henkel, Elise.
1936: Jahn, Werner, Glasarbeiter (bis 1941).
1949: Kemter, Anna, Glasarbeiterin; Meister, Helene, Glasarbeiterin.
später: Anni Beyer.
23 (alt: 38)
„bei Bastels“
1921: Junghans,
August, Tagelöhner; Stolze, Robert, Glasbläser.
1929: Franke, Otto, Glasbläser (bis 1941); Franke, Hertha, geb. Preunel.
1931: Wallenhauer, Karl, Arbeiter.
1949: Franke, Herta, Hausfrau; Rozyczka, Auguste (Nachname nur in
Oppeln, jetzt Polen nachweisbar), Witwe; Schneider, Otto, Glasbläser.
später: Franke.
24 (alt: 39 und 39a)
„Brechtshügel“
1921: Schwabe,
Amalie, Perlenmacherin (bis 1941).
1924: Schwabe, Alfred; Schwabe, Helene.
1931: Enders, Karl, Glasbläser; Schwabe, Otto, Glasbläser (bis 1941);
Schwabe, Emmy, Hausfrau (bis 1933); Schwabe, Edith, Glasarbeiterin (bis 1949).
1933: Danz, Anna, Packerin; Franke, Otto, Glasbläser; Wilhelm, Ernst,
Kanzleiangestellter.
später: Himmelreich.
25 (alt: 40)
„Oswald“
Dieses, seit
mindestens 30 Jahren unbewohnte Haus verfällt Tag für Tag ein bisschen mehr. Es
gehört niemandem und niemand ist verantwortlich. Dabei steht das Haus auf einer
Liste besonders schützenswerter Gebäude (Kulturdenkmale). Oswald Franke hat
hier noch bis in die 1970er Jahre Schweine und Kühe gehalten. Der Mist war vor
dem Haus und der Eingang zum Stall führte direkt auf die Straße.
Bis vor einigen
Jahren stand nebenan noch die mehrstöckige Scheune. Als diese sich dann
bedenklich Richtung Straße zu „verneigen“ begann (vielleicht war es auch ein
verzweifelter Kniefall vor all den unverantwortlich Verantwortlichen), wurde
sie in aller Eile abgerissen – aber nur soweit unbedingt nötig! Kostet
schließlich alles Geld!
Rudolstädter Str. 25
Die Grundmauern
stehen noch – und das ganze Ensemble schaut mich täglich traurig an.
Was daraus wohl
einmal wird?
1905: Thym, Max (bis
1914); Thym, Paula, geb. Ehrhardt, Glasarbeiterin (bis 1931).
1921: Franke, Alfred, Landwirt (bis 1949 – oo mit Worm, Lina).
1930: Jahn, Wilhelm; Jahn, Elise, geb. Thym.
1933: Franke, Hermann, Glasbläser; Franke, Oswald, landwirtschaftlicher
Arbeiter, Hausschlachter (bis in die 1960er Jahre); Jahn, Wilhelm, Glasbläser.
Exkurs: Der Oberweißbacher Name Worm
Der Name Worm
ist einer der ältesten in Oberweißbach und findet sich auch in den
Ortsbezeichnungen „Wormbergwiese“ oder „Wormsbrunnen“. Noch früher sind die
Worms jedoch in Leibis und Unterweißbach nachweisbar. Hier einige Beispiele:
1668: Georg Worm, Nagelschmied
zu Unterweißbach,
1675: Claus Worm, Nagelschmied in Leibis,
1677: Hans Worm, Nagelschmied in Leibis,
1680: Johann Georg, Merten Worms aus Unterweißbach Sohn, so den 3. May
in der Lichte ertrunken,
1696: Nicol Wurm, gewesener Nagelschmied und Schultze in der Leibitz,
1729: Georg Nicolaus Wurm, HandeIsmann und Olitätenhändler,
1731: Georg Nicol Wurmb, Laborant allhier,
1737: Georg Nicol Wurm, HandeIsmann;
1745: Gottfried Worm, Jäger, Oberweißbach,
1751: Nicol Matthes Worm, Laborant in Oberweißbach,
1759: Nicol Matthes Worm, Laborant,
1791: Dr. Johann Gottfried Worm,
1795: Rat und Hof-Medicus Johann Gottfried Worm als Pate bei Schönau,
1827: Christian Heinrich Worm, Färbermeister in Oberweißbach,
1876: Färbermeister und Schnitthändler Gotthilf Traugott Worm in
Oberweißbach.
1877: Friedrich Gotthilf Worm, Straßenwärter,
1886: Thermometermacher Worm.
Rudolstädter
Straße 27 > 26
Pfingsten 1938
Die Kinder gehören wahrscheinlich in die Rudolstädter Str. 26 (Stengels) und
117 (Martin mit Mundharmonika und Hellmut Neupert mit Akkordeon)
26 (alt: 41)
„bei Stengels“
1881: Fritze,
Reinhold, Olitätenhändler.
(?): Neupert, Rudolf, Thermometermacher, HandeIsmann, ab 1931 als
Autobesitzer erwähnt (bis 1949); Neupert, Anna, geb. Fritze.
1921: Fritze, Reinhold, Handelsmann (bis 1931).
1931: Neupert & Bauer, Autolohnfuhrgeschäft.
1936: Kühn, Karl, Invalide.
DDR-Zeit: Neupert.
27 (alt: 42)
„bei Metzgers“
Warum „bei
Metzgers“?
Dazu schreibt
Elvira Grudzielski geb. Liebmann:
„Der Handelsmann
und Olitätenhändler Otto Liebmann, Ehemann von Helen, geb. Bauer, verheiratete
Liebmann, spätere Witwe und neu vermählt mit Carl Schneider (Thermometermacher),
ist nicht nur mit seinem Olitäten durch die Lande gereist, sondern war in
seiner Heimat ebenfalls als Metzger tätig. Im Wohnhaus Rudolstädter Str. 27,
gleich links zur Haustür rein, befand sich der Verkaufsladen. Die Eisenhaken in
der Wand erinnerten noch bis in die 80ziger Jahre an das ehemalige
Fleischergewerbe. Geschlachtet wurde nur außer Haus, als typische Hausschlachtung
bei anderen Leuten. Im Haus wurde nur verkauft.
Zu jener Zeit gab es viele Liebmänner im Ort, die alle miteinander verwandt
waren. So bekamen die Bewohner im Haus Rudolstädter Str. 27 ihren Spitznamen
„bei Metzgers“ oder auch „beim Liebmanns-Metzger“. Noch heute sagen
Alteingesessene zu den Liebmännern „bei Metzgers“.
Übrigens gibt es auch den Spitznamen „Sirups-Metzger“ der einem Briefträger zu
verdanken ist. Ab und zu brachte der Postbote einen kleinen Pappeimer zu Otto
Liebmann. Irgendwann fragte er ihn, was eigentlich in diesen Eimer sei, worauf
Otto Liebmann sein süßes Geheimnis verriet, denn Fleischer essen im Allgemeinen
viel Süßes. Anschließend ging der Postbote weiter von Haus zu Haus und sagte zu
den Leuten:
„Geht nur hin zum ‚Sirups Metzger‘.“ und verkündete somit jedem den neuen Spitznamen. Helen war die Frau von Otto Liebmann, die Schwester von Anna geb. Bauer, verheiratet mit Alfred Schneider („schwarzer Bubu“) und gleichzeitig Besitzer des „Thüringer Hofs“. Der „weiße Bubu“ wohnte einst über dem abgerissen Heuns Haus (Rudolstädter Straße 30). Jeden Samstag ging meine Urgroßmutter Helene bis ins hohe Alter in die Nachbarschaft „Thüringer Hof“ zu ihrer Schwester Anna und holte sich bei ihrem Schwager Alfred am Tresen ein kleines Maß frisch gezapftes Bier zum Abendbrot, woran sich Tochter Liesi und meine Mutter Ilse schmunzelnd noch erinnern.“
1867 (?):
Fleischermeister Liebmann (in diesem Haus?).
1881: Liebmann, Eduard, Fleischer.
1921: Liebmann, Otto, Handelsmann.
1931: Liebmann, Eduard, Glasbläser (bis 1941).
1933: Schneider, Karl, Glasbläser, Thermometermacher (bis 1949).
1949: Liebmann, Elsa, geb. Siegmund, Witwe.
später: Liebmann Otto & Ilse mit 12 Kindern – und ganz ohne
Familienberatung, Work-Life-Balance und sonstigem Firlefanz – und doch ist Ilse
inzwischen weit über 90 Jahre alt! Wie hat sie das nur geschafft?
28 (alt: 43)
Gasthaus
„Thüringer Hof“
„schwarzer Bubu“
1921: Eilhauer,
Wilhelm, Maurer (bis 1931); Möller, August, Geschäftsführer (bis 1931).
1927: Schneider, Alfred, Glaswarenfabrikant, Gastwirt „Thüringer Hof“
(bis 1949) & geb. Eilhauer, Anna.
1928: Gasthaus „Thüringer Hof“ (Es befand sich davor auf der
gegenüberliegenden Straßenseite).
Es gab noch
einen „weißen (wissen) Bubu“, Besitzer des Hauses Nr. 30 (abgerissen). Von
diesem Spitznamen stammt der Begriff „Bubusstraße“ (heute: Friedensstraße,
zwischenzeitlich: Privatweg).
1933: Schinzel,
Hans, Glasbläser.
1936: Danz, Anna, Packerin.
1941: Franke, Wilhelm, Gastwirt (?).
1956: HO – Gaststätte „Thüringer Hof“ (?)
jetzt: Witzmann, Ute.
29 (alt: 44) –
abgerissen 2010.
„Karpfen“
1921: Ehrhardt,
Louis, Maurer, Baugeschäft (bis 1941); Schneider, Paul, Handarbeiter,
Glasbläser (bis 1933).
1931: Breternitz, Paul, Glasbläser (bis 1933).
1933: Hampe, Martin, Zimmermann.
1949: Brödel, Werner, Photograph; Heun, Karl, Glasbläser; Nentwig,
Heinrich, Wächter; Zimmermann, Hildegard.
„Thüringer Hof“
v.l.: Alfred Schneider („Bubu“), Arno Preßler („Bomichel“), Paul Jahn („Talwille“), Paul Walther („Fenstermacher“), Oskar Littke, H. Walter („Monte“) - so jedenfalls steht es geschrieben!
1975: Heun, Klaus,
ehem. Bürgermeister.
heute: Gästeparkplatz „Thüringer Hof“.
30 (alt: 45) – abgerissen
altes
Spritzenhaus (untere Spritze).
„Kuschens“
1881: Liebmann,
Oskar, Olitätenhändler.
1921: Bock, Hulda, Perlenmacherin; Liebmann, Oskar, Kaufmann.
1931: Schneider, Otto, Glühlampenfabrik (bis 1949).
1936: Anders, Willy, Vertreter.
1949: Ehrlich, Sidonie, Glasmalerin; Stepanek, Klara, Hausfrau.
1975: Köhler, Hugo, Glasätzerei u. Glasfärberei.
später: Gräf, Gerhard und Charlotte, Ehrlich, Ricobert (Polizist) mit
Mutter Sidonia und Großmutter; Kostyra, Heinz u. Anna („Kuschen’s Anna“),
zeitweise befand sich im Haus ein Aufenthaltsraum und Schlafraum für
Traktoristen der MTS.
Rudolstädter Straße 32 – Schlosserei Neubeck
31 (alt: 46)
1920 (?): Kessel, Otto;
Kessel, Anna.
1921: Köhler, Lina, Landwirtin (bis 1931); Köhler, Max, Schlosser.
1929: Komann, Hermann; Komann, Rosa.
1930: Bätz, Albrecht, Heizer (bis 1941); Bätz, Elise.
1936: Gitter, Karl, Glasarbeiter (bis 1941).
1941: Breternitz,
Paul, Glasbläser.
1949: Kessel, Otto, Thermometermacher.
später: Glasätzerei Hugo Köhler (Siegfried Köhler mit Schwester und
Ehemann).
32 (alt: 47)
1911 (?): Neubeck, Otto,
Schlosser; Neubeck, Paula (bis 1949, ab 1931 als Witwe).
1921: Neubeck, Wilhelm, Schlossermeister (bis 1933).
1933: Möller, August, Rentner.
1949: Schuh, Paula, Hausfrau.
33 (alt: 48)
„bei Holds“
(ehem. Holdslücke zw. 32 und 33)
1921: Worm, Otto,
Straßenwärter (bis 1949); Franke, Karoline, Perlenmacherin (bis 1931), Wilhelm,
Ida, Perlenmacherin.
1922: Walther, Hugo, Kaufmann (bis 1949); Walther, Hilde.
1928: Worm, Hugo („Löwe“), Thermometermacher (bis 1949); Worm,
Hilda (oder Milda?).
1933: Worm, Paul, Buchhalter.
34 (alt: 49) – abgerissen.
1881: Brödel, Karl,
Materialwarenhandlung (in diesem Haus?)
1921: Knauer, Ernst, Bäckermeister (bis 1936 – hat gearbeitet in der
Sonneberger Straße 15, später: Textil-KONSUM).
1923: Brödel, Carl; Brödel, Klara.
1949: Ulrich, Fritz, Invalid; Walter, Erich, Kaufmann.
Materialwarenhandlung: kleineres
Einzelhandelsgeschäft oder ein Krämerladen, der eine Vielzahl verschiedener
Güter des täglichen Bedarfs führte, z. B. Lebensmittel: Gewürze, Tee, Zucker,
Mehl und andere haltbare Waren; Haushaltswaren: Waschmittel, Seifen, Kerzen;
Kleine Bedarfsartikel, manchmal auch Drogerieartikel, Werkzeuge oder Kurzwaren.
35 (alt: 50/51)
1921: Gatterfeld,
Auguste, Tagelöhnerin (50); Wilhelm, Otto, Handelsmann (50).
1923: Rosenbaum, Ali Traugott, Glaswarenfabrikant, Thermometermacher (bis
1956) & geb. Wilhelm, Rosa Anna.
1926: Wilhelm, Ernst, Glasbläser (bis 1948) & geb. Bock, Anna.
1933: Rosenbaum, Irmtraud.
1941: Gruner, Fritz, Bäckermeister.
1949: Günsch, Lina, Witwe.
1975: Neupert.
36 (alt: 52)
1903: Fröbel,
Liebrecht, Oberpostschaffner (bis 1921).
1903: Am 12. April 1903 brannten die Scheunen des Briefträgers Liebrecht
Fröbel, des August Schippel (Rudolstädter Str. 37) und des Karl Wilhelm
(vermutlich zu Rudolstädter Str. 35) komplett ab.
1921: Georgi, Ewald, Gardinenweber, später: Materialwarenhandlung,
Elektroinstallateur (bis 1936).
1949: Bader, Frieda, Witwe; Kappel, Irma, Hausfrau; Müller, Helene,
Hausfrau.
nach 1950: Gimper, Reinhard, Bezirksschornsteinfegermeister.
37 (alt: 53)
1903: Schippel,
August, Klempnermeister (bis 1941).
1910: Schippel, Ernst, Klempner.
Dieses Wohnhaus brannte am 02.08.1910 ab.
1920: Schippel, Arno, Glasbläser (bis 1949); Schippel, Anna.
1921: Danz, Anna, Arbeitsausgeberin (bis 1931).
1949: Fleischmann, Herta, Hausfrau; Scheloske, Marie, Näherin.
38 (alt: 54)
„Grippchen“
1921: Schneider,
Ernst, Schneidermeister (bis 1949).
1933: Müller, Helene, Sparkassenangestellte.
1949: Ketzler, Frieda, Hausfrau.
39 (Alt: 55)
1881: Großmann,
Reinhold, Olitätenhändler.
(?): Spiegelberg, Reinhold, Packer (bis 1949); Spiegelberg, Frieda, geb.
Großmann.
1921: Großmann, Reinhold, Handelsmann (bis 1931).
1922: Schinzel, Rudolf, Glasbläser (bis 1949); Schinzel, Marta, geb.
Großmann.
1931: Großmann, Oskar, Handelsmann (bis 1933).
1933: Großmann, Elise, Schneiderin (bis 1949).
1941: Bräutigam, Max, Glasbläser (bis 1949).
Rudolstädter Straße 38
Unterer Ort
Rudolstädter Straße 42
40 (alt: 56)
Spritzen- und
Steigerhaus.
41/42 (alt:
57/58) –
erscheint als eine Adresse (41 = altes Haus; 42 = neues Haus)
1881: Bock, Hilmar,
Olitäten-Handlung.
1895: Bock, Hilmar.
1895: Am 16. April 1895 brannten die Scheunen des Handelsmannes Hilmar
Bock (zu Nr. 41) sowie der Witwe Wilhelmine Löchner (zu Nr. 42) ab. Der
günstigen Windrichtung und dem energischen Eingreifen der hiesigen Feuerwehr
war es zu verdanken, dass die Wohnhäuser der Genannten verschont blieben
(Skizze im Staatsarchiv Rudolstadt).
1904: Vergrößerung der „Spritzenremise“.
1904: Bock, Paul, Thermometer und Glaswaren (bis 1941); Bock, Anna, geb.
Fritze; Sohn: Bock, Ernst, Thermometerfabrik (bis 1975 – Vater und Sohn?).
1931: Schinzel, Rudolf, Glasbläser (bis 1933).
1934: Schneider, Alfred, Glasbläser (bis 1941); Schneider, Helene, geb.
Pressler.
TB 1975: Bock’s Hilmar, Sohn, Thermometer, Inh.: Ernst Bock.
DDR-Zeit: Bock.
43 (alt: 58/59)
1921: Walther,
Oskar, Glasbläser; Walther, Wilhelm, Schneidermeister (58) – (bis 1941).
(?): Walther, Hermann, Laborant, Kaufmann (bis 1941; Walther, Frieda.
1933: Bock, Karl, Glasbläsermeister (58).
1949: Schwarz, Franz, Ortsviehbeauftragter; Ullrich, Fritz, Waldmeister.
DDR-Zeit: Erler, Siegfried.
44 (alt: 60)
„bei Baders“
1921: Franke,
Eduard, Glasermeister; Möhring, Karl, Porzellanmaler; Scherf, Karl,
Fabrikarbeiter; Eichhorn, Paul; Eichhorn, Ida.
1930: Seyfahrt, Max; Seyfahrt, Elisabethe.
1931: Eichhorn, Paul, Packer; Scherf, Karl, Fabrikarbeiter (bis 1931).
1933: Bräutigam, Irma, Glasarbeiterin; Eichhorn, August, Landwirt (bis
1941); Eichhorn, Erich, kaufm. Angestellter, Gärtnergehilfe (bis 1949);
Eichhorn, Marta, landw. Gehilfin; Eichhorn, Paul, Packer, Glasarbeiter (bis
1941).
1936: Jahn, Rudolf, Gärtnerei (bis 1941).
1949: Eichhorn, Anna, Witwe; Möller, Max, Glasbläser.
Auf einem Foto (siehe
Rudolstädter Straße 99) aus den Jahren 1933 – 1935 ist zwischen Nr. 44 und 45
noch ein Gebäude zu sehen, vermutlich aber kein Wohnhaus.
45 (alt: 61)
1901 (?): Liebmann, Carl
Oscar Theodor, Kaufmann; Liebmann, Agnes.
1921: Franke, Ernestine; Liebert, Elise, Perlenmacherin.
1931: Heinze, Karl, Schuhmacher (bis 1949); Liebert, Oskar, Kaufmann.
1933: Franke, Klara, Witwe; Liebmann, Agnes, Schneiderin.
1936: Heinze, Karl, Schuhmacherei; Liebmann, Agnes, Schneiderin (bis
1941).
1975: HO – Schuhwaren.
DDR-Zeit: Schamberger, Lothar, Schuh- und Sackreparaturen (im
Hinterhaus); HO Schuh- und Lederwaren (im Vorderhaus) Bärbel Fröderking.
Ja, der Lothar!
Er saß stets hinten links in seiner finsteren Werkstatt unter einem winzigen
Fenster an seinem Dreifuss. Der urige Verkaufstisch wurde von einer schwachen
Glühbirne erleuchtet.
Wer lässt heute
noch Schuhe reparieren oder neu besohlen? Schließlich leben wir in einer
Wegwerf-Gesellschaft - wobei sich die Frage stellt: Wo ist denn eigentlich
„weg“?
Beim Lothar
wurde nichts weggeworfen und deshalb gab es bei ihm für wenig Taschengeld immer
etwas, das man(n) noch gebrauchen konnte, Igelit (eine Plastikfolie, benannt
nach der ehem. IG Farben AG) zum Beispiel, um damit ein Zelt, ein wasserdichtes
Dach für die „Bude“ oder das Baumhaus zu bauen. Vorne im Laden bot die
„Schuh-Bärbel“ (Fröderking) ihre Ware feil. Und so passte alles gut zusammen …
Lothar-Lücke
? (alt: 69)
1921: Appelfeller,
Emma, Arbeitslehrerin (bis 1933); Jahn, Wigo, Zahntechniker; Walther, Rudolf,
Maurer.
1931: Götze, Alfred, Lagerhalter, Glasbläser (bis 1933).
46 (alt: ?) – zwischen
früherer Schuh-HO und Dumdei.
1921: Bräutigam,
Babette, Glasarbeiterin (bis 1941); Eichhorn, August, Landwirt.
1933: Gunschmann, Alfred, Invalide; Gunschmann, Kurt, Zimmermann.
1936: Wallis, Willy, Schornsteinfeger.
47
1949: Jahn, Anna,
Glasarbeiterin; Reise, Elsa, Witwe; Ulrich, Otto, Glasbläser; Ulrich, Arno,
Handelsmann.
48
In diesem Haus
wohnte in den 1970er Jahren das „Besen-Lieschen“ – eine alte Frau, die sich das
Leben selbst schwer machte, indem sie jeden „Rotzbengel“ ausschimpfte, der
ihren Gartenzaun vor dem Haus berührte. Der „Bürgersteig“ war dort allerdings
nur etwa 30 cm breit. Und weil das „Besen-Lieschen“ immer so grantig war, wurde
es regelmäßig geärgert – besonders im Winter. Wenn sie zu dieser gefährlichen
Jahreszeit nämlich ihr Fenster aufriss, um loszuschimpfen, erwartete sie ein
Großangriff mit Schneebällen. Und schon war das Fenster wieder zu!
Eiscafé
Rudolstädter Straße 48
1949: Albat,
Wilhelm, Holzhauer; Hoffmann, Ernst, Schneidermeister; Müller, Marie, Hausfrau;
„Fräulein“ (?) Neuhaus, Herta, Oberlehrerin a. D.
DDR-Zeit: Eiscafé Dobelke – bestes Softeis!
49 (alt: 66)
1921: Eichhorn,
Rudolf, Schneidermeister (bis 1941).
1933: Eichhorn, Carl, Schneider; Eichhorn, Hugo, Schneider; Eichhorn,
Paula, Glasarbeiterin; Maßschneiderei.
1949: Eichhorn, Bertha, Witwe.
DDR-Zeit: Eichhorn, Gislinde, Dieter, Uwe.
Hinter diesem
Haus stand zu meiner Kinderzeit die Bude „Zum grünen Grunde“ – und die
ebenfalls dort befindliche Scheune war in Wirklichkeit gar keine Scheune,
sondern die Kommandobrücke von Raumschiff „Enterprise“.
50 (alt: 67)
(?): Eichhorn,
Alfred, Schneider; Eichhorn, Else, Händlerin (bis 1949, ab 1949 als Witwe).
1921: Wilhelm, Karl, Handelsmann.
Rudolstädter
Straße 55 > 50
51 (alt: 68)
1881 (unsicher): Bähringer,
Wilhelm, Neue Magdeburger Feuerversicherungsgesellschaft,
Materialwarenhandlung.
1909: Behringer, Wilhelm (bis 1931), Drogen, Materialwaren, Inh.: Nanny
Henkel, geb. Behringer.
1921: Henkel, Max, Kaufmann (bis 1949, ab 1936 als Inh. Fa. Wilhelm
Behringer, Kolonialwaren).
1933: Henkel, Erny, Verkäuferin.
1956: HO – Lebensmittel (bis zur Wende).
1975: Gruhn.
Warum nur haben
die Liesbeth Heyder und die Lotte Schuhmann jedes einzelne Hühnerei
durchleuchtet, bevor es verkauft wurde? Ganz einfach: Weil das Eier legende
Huhn möglicherweise einem Gockel begegnet sein könnte – auf dem Hühnerhof. So
etwas kann heute nicht mehr passieren! Armes Huhn! Armer Gockel!
52 (alt: 69)
(?): Walther,
Rudolf, Maurer.
1918 (?): Götze, Alfred, Glasbläser; Götze, Emma.
1931: Jahn, Kurt, Kaufmann (bis 1933).
1933: Wilhelm, Klara, Witwe.
1936: Appelfeller, Emma, Rentnerin (bis 1941).
1949: Rohrmoser, Otto, Böttcher.
jetzt: Fahrschule Konrad Jahn.
53 (alt: 70)
„Schneider-Hannert“
1921: Müller, Hugo,
Schneidermeister (bis 1931 – („Schneider-Hannert“). Die Frau hieß Hanna
oder Hanne.
Im Haus war ein
weiterer Schneider namens Hugo (Müller?) angestellt). Hugo Müller war ab 7.
Dezember 1930 Bezirksbrandmeister für den Landratsamtsbezirk Königsee.
1933: Lattermann,
Adolf, Malereigeschäft; Müller, Lina, Witwe (bis 1949).
1941: Süßenguth, Rudolf, Postkraftwagenführer; Lattermann, Robert,
Schlosser.
54 (alt: 71)
(?): Benz,
Friedrich, Arzt.
1905 (?): Jahn, Otto, Glasbläser (bis 1949); Jahn, Anna.
1938: Jahn, Carl; Jahn, Else (bis 1949).
1940: Jahn, Anna Barbara.
1949: Collete, Alfred, Rentner.
1975: Fröderking.
55 (alt: 72)
1921: Hofmann, Karl,
Schmiedemeister (bis 1931).
1933: Donath, Walter, Schmiedewerkstatt (bis 1941).
1936: Donath, Walter; Donath, Martha.
1949: Robak, Meta, Hausfrau; Wulf, Adolf, Handelsgärtner; Böttger, Karl,
Heinz, chem. Arbeiter.
1956: Volkseigene Handelszentrale Schrott.
1975: Wulf, Adolf.
„Wulfslücke“
56 (alt: 73)
1921: Wilhelm,
Albrecht, Handelsmann (bis 1941).
1949: Eilhauer, Hugo, Thermometermacher.
57 (alt: 74)
1917 (?): Schamberger,
Arno, Handelsmann (bis 1936); Schamberger, Anna (zuletzt 1949 als Witwe).
1949: Klose, Hedwig (später Nr. 59), Hausfrau.
1956: Walther, Hugo jun., Glühlampen.
später: Glühlampenfabrik Roland Graf.
später: Neumann.
Rudolstädter
Straße 58 – ehem. Fleischerei Schwarz
58 (alt: 75)
1917 (?): Schwarz,
Gustav, Fleischermeister aus Meura (bis 1949); Schwarz, Frieda, geb. Eckardt.
1941: Schwarz, Franz, Fleischer.
später: Milchladen, Fischverkaufsstelle, Frau Tietze aus Unterweißbach
(mit der großen, klugen Brille).
später: Posner.
59 (alt: 76)
1909: Appelfeller,
Alfred, Zimmermann, Thermometermacher, (bis 1933); Scherf, Carl, Kistenmacher,
Wallenhauer, Ernestine.
1909: Am 28.09.1909 Dachstuhlbrand.
1933: Leopold, Emmeline, Witwe.
1935: Appelfeller, Erich, Glasbläser (bis 1941); Appelfeller, Hilda (bis
1949 als Witwe).
1936: Appelfeller, Marie, Witwe (bis 1941).
zuletzt: Eilhauer, Egon.
60 (alt: 77)
1913 (?): Anders, Arno;
Anders, Rosa (bis 1941, ab 1936 als Witwe).
1921: Bachmann, Otto, Schlosser, Glasbläser (bis 1949); Schamberger,
Hermann, Thermometermacher, Gemeindeangestellter (bis 1931).
1933: Bachmann, Martha, Glasarbeiterin; Bachmann, Otto jun., Schlosser;
Götze, Rudolf, Glasbläser (bis 1941).
1935: Bachmann, Otto; Bachmann, Lieselotte.
1936: Rosenbaum, Lina, Witwe (bis 1941).
1949: Gräf, Gerhard, Glasbläser; Vogler, Erna, Lehrerin.
später: Radke.
Ernst und Erna
Vogler müssen sehr einprägsame „Lehrkörper“ gewesen sein. Über die beiden kann
bestimmt der eine oder die andere Oberweißbacher noch etwas erzählen.
61 (alt: 78) – Haus steht
weiter hinten
1913 (?): Schmidt,
Rudolf, Thermometermacher (bis 1941); Schmidt, L(isette – bis 1949).
1933: Schmidt, Paula, Zubinderin.
62 (alt: 79)
1900: Marquart, Louis,
Böttger, Dachstuhlbrand am 06.04.1900 in Folge eines Schornsteinbrandes.
1921: Lenz, Alfred, Thermometermacher, Glasbläser (bis 1949); Ott,
Wilhelm, Handelsmann.
1931: Ott, Emma, Witwe (bis 1949).
1933: Bock, Hilmar, Glasbläser, Werkmeister (bis 1949); Lenz, Johanna,
Glasarbeiterin.
1949: Purkart, Roland, Glasbläser.
später: Jäger.
63 (alt: 80)
1921: Rosenbaum,
Richard, Glasarbeiter.
1931: Ulrich, Otto, Arbeiter.
1933: Leitholf, Hugo, Uhrmacher; Rosenbaum, Lina, Witwe.
1934: Wisser, Kurt; Wisser, Erna.
1949: Rosenbaum, Otto, Fabrikant.
zuletzt: Gunschmann.
64 (Alt: 81)
1921: Heyder,
Gustav, Tischlermeister, Möbeltischlerei (bis 1936).
1933: Heyder, Rosa, Witwe; Heyder, Rudolf, Tischler.
1949: Heyder, Lina, Witwe; Heyder, Lisbeth, Hausfrau, Schmidt, Franz,
Invalid.
später: Heyder.
65 (alt: 82)
1921: Kümmerling,
Oskar, Porzellanmaler, Plattenstecher (bis 1941); Walther, Helene, Landwirtin
(bis 1941).
1933: Wilhelm, Klara, Witwe.
1936: Walther, Helene, Witwe.
1949: Conradi, Paula, Hausfrau; Glöckner, Josef, Rentner; Kümmerling,
Klara, Witwe.
später: Bachmann.
66 (alt: 83)
„Talwille“.
1860: Wilhelm,
Friedrich August, Kupferschmied & geb. Wölker, Christ(iane) Wilhelmine,
folgend 6 Kinder (zur Familie Wölker siehe Sonneberger Straße 4)
(?): Machold, Max & geb. Hauke, Klara (bis 1949).
1921: Wilhelm, Christiane; Zumpf, Christiane, Leichenfrau (alte
Berufsbezeichnung: Heimbürgin).
1931: Süßenguth, Rudolf, Postkraftwagenfahrer, Glühlampenfabrik Paul
Jahn.
1933: Anders, Rosa, Witwe; Scherf, Karl, Kreissäger; Wilhelm, Rosalinde,
Landwirtin.
1936: Vogler, Ernst & Erna, Lehrer (bis 1941); Wilhelm, Marie (bis
1941).
1949: Bock, Hugo, Glasbläser; Vogler, Erna; „Fräulein Neuhaus“.
DDR-Zeit: Jahn.
67 (alt: 84)
1901 (?): Franke,
Friedrich Carl Rudolf, Maurermeister, &
Oberthür, Olga Clara Ottilie (Schnepfenmühle).
1915: Dentel, Franz, Ingenieur; Dentel, Herta.
1921: Conradi, Emil, Geschirrführer; Heinze, Liebrecht, Laborant;
Wilhelm, Artur, Kaufmann.
1941: Döring, Paul, Kaufmann und Techniker.
1949: Baden, Hedwig, Witwe; Franke, Minna, Witwe; Großmann, Charlotte,
Hausfrau; Herlt, Hilda.
1956: Heinze, Karl, Schwergewebenäherei.
später: Dentel.
Vermutlich letztes
Haus, das beim Brand 1857 verschont blieb.
68 (alt: 85)
1912 (?): Wanderer, Hugo,
Glasbläser (bis 1941); Wanderer, Clara.
1921: Jahn, Fritz, Glasbläser; Wanderer, Hugo, Glasbläser.
1931: Jahn, Fritz, Glasbläser.
1933: Wanderer, Erich, Glasbläser.
1936: Worm, Paul, Kanzleiangestellter (bis 1941).
1949: Worm, Lotte, Hausfrau.
später: Worm.
69 (alt: 86)
1921: Bolder,
Friedrich, Uhrmacher.
1931: Heiser, Edmund, Friseurgeschäft.
1941: Heiser, Edmund, Friseurgeschäft
1949: Heiser, Werner, Friseur.
1956: Heiser’s Haarpflegesalon.
DDR-Zeit: Heiser, Werner als PGH Friseure.
70 (alt: 87)
„Untere Farbe“
1855: Danz, August,
Färbermeister.
Mindestens ab 1855: „Untere Farbe“, Färberei Danz,
1855: Brand am 12.01.1855.
(?): Walther, Karl, Mineralwasserfabrik.
1921: Beck, Rudolf, Amtsrichter; Danz, Anna, Handelsfrau; Hartmann,
Emma, Aufwärterin; Heyder, Ida.
1930: Gebicke, Willy, Lehrer; Gebicke, Emmy.
Lehrer Willy Gebicke
mit Klasse
1931: Wilhelm,
Rudolf, Reallehrer; Walther, Karl jun.
1933: Bannatz, Edmund, Bürgermeister; Gebicke, Willy, Lehrer; Molkerei
Teichel, Verkaufsstelle; Walther, Karl, Mineralwasserfabrikation; Wilhelm,
Rudolf, Lehrer.
1936: Albrecht, Willy, Fabrikant; Gebicke, Willy, Lehrer; Helmbold, Ina,
Molkereiprodukte; Thiemich, Bruno, Bäcker; Wilhelm, Rudolf, Lehrer.
1941: Albrecht, Willy, Fabrikant; Gebicke, Willy, Lehrer; Heiser,
Hermann, Postassistent; Molkerei-Verkaufsstelle; Thiemich, Bruno, Bäcker.
1949: Gebicke, Emmy, Hausfrau; Graf, Kurt, Glasbläser; Greuner, Lotte,
Hausfrau; Hoffelner, Johann, Holzarbeiter;
Löchner, Fritz, Schneidermeister; Mädel, Kurt, Schlosser; Schreiber, Paul,
Glasmaler; Voigt, Otto, Arbeiter, Wächter, Beate, Hausfrau.
1956: HO – Industriewaren.
1975: HO – Industriewaren.
DDR-Zeit: HO Haushalts- u. Industriewaren (Ella Escher, dann Inge
Lichtenheldt – bis kurz nach der Wende).
heute: Café „Saphir“.
71 (alt: 88)
„Unteres
Metzenshaus“
1881: Löchner,
Friedrich, Olitätenhändler.
1921: Löchner, Friedrich, Privatmann; Metz, Karl, Kaufmann; Oehrling,
Max, Postsekretär.
1931: Wittke, Walter, Kaufmann.
1933: Metz, Aenne; Voigt, Erna, Dienstmädchen; Wittke, Walter, Kaufmann.
1936: Metz, Bertha, pharm. Präparate.
1949: Böttner, Gustav, Schulleiter; Dettner, Fritz, Holzhauer;
Hänseroth, Theodor, Kaufmann; Kirstein, Marie, Hausfrau; Klein, Ernst,
Glasschleifer; Kleist, Margarethe, Hausfrau;
Rudolstädter Straße 71 – Unteres Metzenshaus
Gut zu erkennen die Lüftung für den Kräuter-Trockenboden
Metz, Berta,
Witwe; Schneider, Kurt, Kraftfahrer; „Fräulein Neuhaus“, Lehrerin.
(?): Nebengebäude vom Möbelgeschäft: Wäscherei.
DDR-Zeit: MR Dr. med. Jakobi, Manfred, Dipl.-Med. Kerst, Jörg-Michael;
KONSUM Möbel.
dahinter: KONSUM Möbel (Arno Preßler).
nach der Wende: SCHLECKER.
Aufmarsch in den
1930er Jahren am oberen Metzenshaus,
Rudolstädter Str. 72
72 (alt: 89)
„Oberes
Metzenshaus“
1770: Laboratorium
Johann Nicolaus Liebmann.
danach Traugott Ferdinand Liebmann.
1881: Liebmann, Ferdinand (†) Witwe, Olitätenhandlung.
1906: Liebmann, Ferdinand, Nachfolger, Laborantengeschäft, Inhaber
Constant Metz.
1909: Liebmann, Ferdinand, Nachf., Laborantengeschäft, Inhaber: Fr.
verw. Bertha Metz.
1921: Liebmann, Ferdinand Nachfolger, Fabrik chem.-Pharm. Präparate.
1931: Liebmann, Ferdinand, Fabrik chem.-pharm. Präparate.
1933: Jurgens, Alois, Chauffeur; Liebmann, Ferdinand Nachfolger, Inh.
Berta Metz; Metz, Paul, Kaufmann.
1936: Liebmann, Ferdinand Nachfolger, Fabrik chem.-Pharm. Präparate,
Inh. Berta Metz.
1941: Liebmann, Ferdinand Nachfolger, Fabrik chem.-Pharm. Präparate,
Inh. Berta Metz.
1942: Im Februar
1942 kam es im oberen Metzens-Haus, in welchem Arzneimittel (Hingfong usw.)
hergestellt wurden, zur Explosion eines großen Behälters mit brennbarer
Flüssigkeit, bei der 4 junge Frauen (Zubindemädchen) getötet wurden.
Es waren dies:
† Lisa
Gatterfeld (Schwester von Hanna Gatterfeld),
† Margarethe Behrens (Schwester von Doris Müller),
† Else Ehle (Schwester von Willi Ehle) und
† Änne Öhring (Schwester von Paul Metz).
Das Haus selbst
brannte nicht, nur im Explosionsraum und den anderen Räumen entstand großer
Schaden.
DDR-Zeit: Volkspolizei, ABV; MR Dr.
med. Manfred Jacobi, Heinemann, Arzthelfer.


























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